Simulation des RIM-Verfahrens: Reaction Injection Moulding
Reaction Injection Moulding - Das Verfahren
Beim Reaction Injektion Molding oder auch RIM-Verfahren genannt, werden die beiden Grundkomponenten des Materials Polyol und Isocyanat im Mischkopf vereinigt und dann in die Spritzgussform eingespritzt. Im Gegensatz zum Thermoplastischen Spritzgießens wird dem Prozess Wärme hinzugefügt und damit eine chemische Reaktion der beiden Komponenten hervorgerufen. Am Ende der Reaktion ist das Bauteil ausgehärtet und kann entformt werden.
Vorteil dieses Verfahrens ist es, dass die beiden Komponenten des Werkstoffes eine niedrige Viskosität aufweisen, solange sie noch nicht reagiert haben. Daher kann die Form mit geringem Druck gefüllt werden, was dazu führt, dass die Fertigung mit einer einfacheren und kostengünstigeren Technik durchgeführt werden kann. Weiterhin schäumt der Werkstoff bei der Fertigung auf, so dass je nach Aufschäumgrad unterschiedliche Materialeigenschaften erzeugt werden können.
Simulation des RIM-Verfahrens
Moldflow Engineering simuliert hierbei den Prozess des RIM-Verfahrens von der Füllung des Bauteils über die Reaktionsphase bis hin zum Schwindungs- und Verzugsverhalten des Bauteils.


